Hygiene und Infektionsmanagement
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QS CAP: Ambulant erworbene Pneumonie
weitere Details auf www.iqtig.orgZum 01.01.2021 wurden alle in der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern“ (QSKH-RL) verbliebenen Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) in die „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) überführt. Das Verfahren 8 (Ambulant erworbene Pneumonie, QS CAP) löste damit das bisherige Modul „Ambulant erworbene Pneumonie (PNEU)“ ab.
Gegenstand des Verfahrens sind ambulant erworbene Pneumonien bei Patientinnen und Patienten ab einem Alter von 18 Jahren. Im Rahmen des Verfahrens sollen qualitätsrelevante Aspekte stationär erbrachter Leistungen (insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sowie der Sterblichkeit während des stationären Aufenthalts) gemessen, vergleichend dargestellt und bewertet werden. Ziele des Verfahrens sind die Verbesserung der Prozessqualität sowie die Verringerung der Sterblichkeit.
Das Verfahren wird auf ein Erfassungsjahr bezogen (maßgeblich ist das Entlassdatum!) und länderbezogen durchgeführt. Belegärztlich erbrachte Leistungen werden dem Krankenhaus zugeordnet.
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QS SEPSIS: Diagnostik und Therapie der Sepsis
weitere Details auf www.iqtig.orgDas Verfahren 20 ( Diagnostik und Therapie der Sepsis) befasst sich mit einer besonders schweren und lebensbedrohlichen Reaktion des Körpers auf eine Infektion, bei der lebenswichtige Organe geschädigt werden können. Da sich der Zustand sehr schnell verschlechtern kann, sind eine frühe Erkennung und eine sofortige Behandlung entscheidend für das Überleben.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das IQTIG beauftragt, ein neues Verfahren zur Qualitätssicherung bei der Behandlung von Sepsis zu entwickeln. Ziel ist es, die Versorgung von erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Sepsis im Krankenhaus systematisch zu erfassen und zu vergleichen.
Das Verfahren gilt für gesetzlich versicherte Erwachsene ab 18 Jahren, die wegen Sepsis stationär behandelt werden. Mithilfe klarer Kriterien wird festgestellt, welche Patientinnen und Patienten in das Verfahren einbezogen werden. Die Bewertung stützt sich auf Krankenhausdokumentationen und Abrechnungsdaten der Krankenkassen.
Ziel des neuen Verfahrens ist es unter anderem, die Sterblichkeit zu senken, Sepsis schneller zu erkennen, die Behandlung mit Antibiotika zu verbessern, Abläufe im Krankenhaus zu standardisieren und Infektionen durch medizinische Katheter zu vermeiden.
Der Gemeinsamer Bundesausschuss hat beschlossen, das Verfahren in die bundesweite Qualitätssicherung aufzunehmen. Die erste Datenerhebung in den Krankenhäusern beginnt am 1. Januar 2026.
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QS WI: Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen
weitere Details auf www.iqtig.orgDas sektorenübergreifende QS-Verfahren zur Vermeidung postoperativer Wundinfektionen(WI) wurde zum 31. Dezember 2025 beendet.